Zur Unternehmensseite
Barrierefrei-Menü
Schrift
NormalGroßSehr groß
Kontrast
NormalStark
Bilder
AnzeigenAusblenden
Vorlesen
Vorlesen starten
Vorlesen pausieren
Stoppen

19.10.2021

Nachhaltige Energie vom Dach

Nachhaltige Energie vom Dach

Das St. Josefsheim Alf an der Mittelmosel verfügt über 80 Wohn- und Betreuungsplätze, eine angeschlossene Tagespflege sowie Apartments im Bereich Service-Wohnen. Einen Teil des von Bewohnern und Mitarbeitenden täglich benötigten Stroms liefert seit diesem Jahr eine auf dem Dach des Seniorenzentrums installierte und 500 Quadratmeter umfassende Photovoltaikanlage. Diese kann zum Beispiel den jährlichen Strombedarf der seit 2017 bestehenden energieeffizienten LED-Beleuchtung in der Einrichtung abdecken. Insgesamt werden pro Jahr rund 77.520 Kilowattstunden elektrische Energie über die Anlage erzeugt, wovon circa 54 Prozent für den Eigenbedarf genutzt werden.

„Da ich mich privat sehr für die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz interessiere und sich meine Direktoriumskollegen Michael Molitor und Daniel Knopp sowie unsere Haustechniker diesen ebenso sehr aufgeschlossen gegenüber zeigten, haben wir uns gemeinsam Gedanken gemacht, was wir im St. Josefsheim konkret für den Klimaschutz tun können“, sagt Michael Bernard, Kaufmännischer Direktor der Seniorendienste der BBT-Gruppe, Region Trier, zu denen auch die Einrichtung in Alf gehört. Bei den Überlegungen gab es Unterstützung von dem Klimaschutzmanager des Kreises Cochem-Zell Alexander Ehl, der unter anderem die Möglichkeiten der nachhaltigen Energieerzeugung aufzeigte. Der Landkreis Cochem-Zell ist eine Masterplan-Kommune und hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 seine Treibhausgasemissionen um 95 Prozent gegenüber 1990 und den Endenergieverbrauch um 50 Prozent zu senken.

Um auch diese Ziele zu unterstützen, fiel die Entscheidung schließlich auf die Installation einer Photovoltaikanlage, die pro Jahr etwa 46,5 Tonnen klimaschädliche CO² Emissionen vermeidet und zudem eine Stromkostenersparnis von circa 10.000 Euro jährlich mit sich bringt, was zur Standortsicherung der Einrichtung beiträgt. Pro Jahr werden rund 77.520 Kilowattstunden elektrische Energie über die Anlage erzeugt, wovon etwa 54 Prozent (circa 42.100 kwh) für den Eigenbedarf genutzt und der Rest des erzeugten Stroms in das Gesamtstromnetz eingespeist werden.

Die Planung und Installation der einzelnen Solarmodule, die sich nun auf dem Dach des Seniorenzentrums auf einer Gesamtfläche von 500 Quadratmetern verteilen, übernahm die Schoenergie GmbH aus Föhren. Unterstützung gab es von den Haustechnikern des Seniorenzentrums, Mitarbeitenden der technischen Abteilung des Brüderkrankenhauses Trier, welches ebenso eine Einrichtung der BBT-Gruppe, Region Trier ist, sowie dem Ingenieurbüro Gorges und Wahlen. „Ich danke allen, die das Projekt unterstützt und für die erfolgreiche Umsetzung gesorgt haben. Hilfreich war dabei auch, dass unsere Haustechniker Lutz Bömer und Sascha Jung gelernte Elektriker sind und sowohl bei der Planung als auch bei der Installationsvorbereitung viele Arbeiten direkt vor Ort übernehmen konnten. Zudem haben sie das Projekt von Anfang an unterstützt und beratend zur Seite gestanden“, so Michael Bernard.

Die Photovoltaikanlage ist nicht der erste Schritt in Richtung „nachhaltige Erzeugung von Energie“. „Seit 2014 nutzt das St. Josefsheim bereits ein Blockheizkraftwerk zur Strom- und Wärmeversorgung, welches sich mit der Photovoltaikanlage ergänzt, sowie seit 2017 ein Beleuchtungssystem aus LED-Leuchtmitteln. Weiterhin ist künftig eine Teilnahme am Förderprogramm ´Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen´ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit geplant“, berichtet der Hausobere Michael Molitor. Mögliche Projekte wären in diesem Zusammenhang der Einsatz von Wasserspielen für eine bessere Luftqualität, das Pflanzen von Wildblumen und die Renaturierung von Flächen. Ziele sind dabei unter anderem die klimatischen Belastungen abzumildern, die Arbeitsbedingungen für Mitarbeitende zu verbessern sowie die Aufenthaltsqualität für die Bewohner*innen auf dem Außengelände durch das Anpassen an veränderte und zukünftige Klimaverhältnisse zu steigern.


 
 

Diese Website verwendet Cookies.
Diese Webseite nutzt neben notwendigen auch nicht notwendige Cookies externer Komponenten, wie z.B. Karten, Videos oder Analysewerkzeuge, welche alle dazu genutzt werden können, Daten über Ihr Nutzungsverhalten zu sammeln. Personenbezogene Daten werden von uns nicht erhoben und bedürfen, wie z. B. bei der Nutzung von Kontaktformularen, Ihrer expliziten Zustimmung. Sie können dem Einsatz der nicht notwendigen Cookies mit dem Klick auf die Schaltfläche „alle Cookies akzeptieren“ zustimmen oder sich per Klick auf „alle Cookies ablehnen“ dagegen entscheiden. Weitere Informationen zu den von uns verwendeten Diensten und zum Widerruf finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen. Dort können Sie ebenfalls Ihre hier getroffenen Einstellungen unter dem Link „Cookie-Einstellungen“ jederzeit aufrufen und Cookies auch nachträglich abwählen. Ihre Einwilligung dazu ist freiwillig und für die Nutzung der Webseite nicht notwendig.